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Pimp_my_olympus

#pimp camera Kamera Olympus

Olympus E-PL7 fully pimped

Das mitgelieferte Plastik-Objektiv ist - sagen wir mal - “nicht überzeugend” Eine Kamera aus Metall - das nennt man satte Haptik. Ziemlich klein ist das das Ding auch noch. Sie ist wohl eher was für zierliche Menschen. Doch halt ein Vorteil hat das schon: Ist immer dabei und unauffällig- OK ich bau sie um. Das Plastik Objektiv das dabei ist … naja hat keinen eigenen Charakter, außer dass es kontrastarm ist - im Vergleich zu einem Steinheil von 1945. Aber …. genial die Bedienung genau wie ich sie brauche…. Und nicht mal einen Sucher….ein Sucher ist ein Muss. Ich kann nur mit. Den kann man aber extra kaufen und aufstecken. Sichern kann man den Sucher mit einem HaarGummi so dass er nicht versehentlich davon fliegt. Ich habe festgestellt dass ich mich grundsätzlich nicht von den ganzen Automaten bevormunden lasse. Ich weiß was Blende, ISO und Zeit ist, wie diese zusammenhängen und was für Auswirkungen sie haben. Also weg mit dem Plastik Autofokus Objektiv, das wenns mal dunkel ist und ich an die Grenzen der Kamera komme eh nicht funktioniert. Hab ich erst in Venedig bei Nachaufnahmen feststellen müssen… Dann muss man durchs Menü und bis man fertig ist, ist die Gelegenheit vorbei. Ne. Ich nutze die Kamera wie ich es will und nicht wie die Kamera will. So hat sie echtes Potential.

Old meets Young : Generell benutze ich alte Objektive die Charakter haben. Oder ich verpasse ihnen Charakter. Mit der Eisensäge mit den Finger bei der Belichtung oder einfach auf meine Art und Weise der Benutzung. Der Vorteil alter Objektive ist ohnehin, dass sie einen eigenen Charakter haben und dass sie auf Flohmärkten und Ebay zu haben sind.

Damit ich was in der Hand habe, habe ich der Kamera einen Oldschool-Griff verpasst. Ich benutze ihn nicht immer aber immer öfter ;-)

Die Objektive sind entweder M42 Objektive oder M39 Objektive und werden mit einem Adapter an die Kamera geschraubt. Damit kann ich alle Objektive nutzen, die ich mit meiner KB Ausrüstung auch nutze (KB ist Vintage und heißt Kleinbild. Ich hab da eine Asahi Pentax Spotmatic und eine FED3) Alleine schon durch die Metallobjektive liegt die Kamera jetzt besser in der Hand, als mit den leichtgewichtigen Platiklinsen. Eine elektronische Kamera hat schon auch Vorteile: Nicht alle, aber viele haben die Möglichkeit die Belichtung als Preview zu sehen. Man spielt mit der Zeit oder der Blende oder ISO im Manuell-Modus uns sieht sofort in dem Sucher welche Auswirkungen die neue Einstellung auf das Bild hat, ohne dass man es schießen muss. Das ist etwas was ein echter Vorteil einer analogen und selbst einer digitalen Kamera mit Spiegel. Im Sucher kann man sofort jede Blendenstufe sehen und bei der stehen bleiben die einem passt. Da man die Blende direkt am Objektiv einstellt (bei den Meisten) und die Zeit an der Kamera, ist es wichtig dass man quasi mit einem Fingerschnipp die Zeit verstellen kann und das Zeitstellrad nicht verriegelt ist. Die Olympus bietet genau das. Es gibt auch Objektive die nur eine einzige Blende haben bei denen ist es besonders wichtig das man das Zeitstellrad im Schnellzugriff hat. Weil ich auch manchmal mit der Zeit in einen “Verwackelmodus” kommen, habe ich noch die ISO Einstellung auf eine Taste programmiert. Komm ich mit der Zeit an die Grenze stell ich mit einem Knopfdrück auf ISO und und schon kann ich ISO verstellen. Schwup bestätigen - wieder zurück zur Zeitauswahl. So habe ich die komplette Belichtung mit 2 Fingern unter Kontrolle, wenn man mit einer Blende arbeitet. So habe ich die Bildkomposition im Griff. Schärfentiefe überlege ich mir generell vor einer Aufnahmenserie, stelle dem entsprechend die Blende ein. der Rest erfolgt nun mit 2 Fingern.

Olympus mit alten Griff, einer Lederhundeleine als Kameragurt und einem 35mm Steinheil Objektiv von 1945 an einem M39 Adapter pimped_olympus

das Steinheil-Objektiv pimped_olympus

das Größenverhältnis zu meiner Kamerahand pimped_olympus

ein abgesägtes Cyclop Objektiv pimped_olympus

meine Objektive pimped_olympus